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		<title>Timeline-Kritik</title>
		<link>http://tweettroy.wordpress.com/2010/07/27/timeline-kritik/</link>
		<comments>http://tweettroy.wordpress.com/2010/07/27/timeline-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 13:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[hauptgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo liegt der Fehler, wenn ich Tweets aus meiner Timeline kritisieren möchte?   In den letzten Monaten beobachte ich in meiner Timeline auf Twitter immer wieder einen vorhersehbaren Mechanismus bei Themen, die jeweils aktuell die Berichterstattung in sämtlichen Medien dominieren: Links mit Hinweisen zu Eilmeldungen, Augenzeugenberichte oder Retweets solcher, etc. In Tweets gefasste Emotionen zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=110&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Wo liegt der Fehler, wenn ich Tweets aus meiner Timeline kritisieren möchte?</h1>
<p> </p>
<p>In den letzten Monaten beobachte ich in meiner <strong>Timeline auf Twitter</strong> immer wieder einen <strong>vorhersehbaren Mechanismus</strong> bei Themen, die jeweils aktuell die Berichterstattung in sämtlichen Medien dominieren:</p>
<ul>
<li>Links mit Hinweisen zu <strong>Eilmeldungen, Augenzeugenberichte</strong> oder Retweets solcher, etc.</li>
<li>In Tweets gefasste <strong>Emotionen</strong> zu den Geschehnissen</li>
<li>Tweets, die die geäußerten Emotionen für unpassend halten oder die Person dahinter angreifen</li>
<li>Erste Links mit <strong>Blogposts zum Thema</strong> (aktuelles, heiß diskutiertes Thema = viel Aufmerksamkeit), die ungezählte Kommentare generieren und zu <strong>Sekundär-Diskussionen auf Twitter</strong> führen</li>
<li>Erste <strong>Meta-Tweets</strong>, die das Medium Twitter zur Bearbeitung und Diskussion für ungeeignet halten und mahnen, einen Gang runter zu schalten oder ganz zu schweigen</li>
<li>Tweets die nach Meinung einiger (die sich etwas dazu zu sagen trauen) weit über das Ziel hinaus schießen</li>
<li><strong>Gegenreaktionen </strong>jeglicher Art (ich lasse mir nicht den Mund verbieten, blocke Euch alle, etc.)</li>
<li>Die Tweets bezüglich des heiß diskutierten Themas werden mit schwindender Berichterstattung in den Medien seltener und ebben recht zügig ab, sobald die <strong>nächste Sau durchs Twitterdorf</strong> getrieben wird</li>
</ul>
<p> <span id="more-110"></span></p>
<p>Diese Aufzählung ist nicht vollständig und ließe sich sicher um einige Stufen erweitern. Auch passt die Reihenfolge nicht notwendigerweise. Mir scheint dieses Verhalten allerdings <strong>nicht twittertypisch sondern menschentypisch</strong>.</p>
<p>Worum es mir in diesem Beitrag geht ist nicht, diese <strong>Mechanismen</strong> anzuprangern. Sie <strong>gehören offensichtlich dazu</strong>. Mir geht es um einen anderen Gedanken, der durch einen <a title="Timelinekritik - Selbstkritik" href="http://twitter.com/mspro/status/19598524393" target="_blank">Tweet</a> von <a title="mspro auf Twitter" href="http://twitter.com/mspro" target="_blank">@mspro</a> angeregt wurde:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2010/07/timelinekritik.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-111" title="timelinekritik" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2010/07/timelinekritik.jpg?w=300&#038;h=141" alt="wer seine timeline kritisiert, kritisiert sich selbst" width="300" height="141" /></a></p>
<p> </p>
<p>Damit weist er wohl darauf hin, dass sich jeder <strong>Twitter-Nutzer seine Timeline</strong> (also die Twitterer, deren Tweets er liest) <strong>selbst zusammenstellt</strong>. Da hat er Recht.</p>
<p><strong>Trotzdem bin ich bezüglich der These Timelinekritik = Selbstkritik anderer Meinung.</strong></p>
<p>Zum einen stammen nicht alle – nennen wir es seltsame oder merkwürdige – Tweets direkt aus meiner Timeline, sondern gelangen z.B. als <strong>Retweet</strong> hinein. Nun könnte man ja sagen – wenn jemand, den Du Dir durch Folgen aktiv in die Timeline geholt hast, irgendeinen Schmarrn retweetet, dann hätte ich dem Retweeter eben auch nicht folgen sollen. Aber der Retweeter muss mit dem Urheber des Tweets ja längst nicht immer einer Meinung sein.</p>
<p>Die <strong>Zusammensetzung meiner Timeline ändert sich ständig</strong>, da ich immer wieder neuen Leuten folge und ab und zu auch welche entfolge. Mehr als einmal ist es mir passiert, dass ich jemandem aufgrund einiger unterhaltsamer Tweets folge, der erst bei einem solchen, viel diskutierten Anlass einen oder mehrere Tweets raushaut, bei denen es mir die Sprache verschlägt. Nun könnte ich ja, sobald das passiert, den Betreffenden flugs entfolgen. Das kommt vor, aber ich mache es in der Regel nicht.</p>
<p>Dafür habe ich vor allem zwei Gründe:</p>
<ol>
<li>Wenn derjenige es zu arg treibt (Morddrohungen oder Todesforderungen – &#8222;witzig&#8220; verpackt – sind längst keine Seltenheit mehr) möchte ich das lesen und gegebenenfalls auch andere darauf aufmerksam machen können. Wenn ich nachts in der U-Bahn einige Jugendliche sehe, die sich auf bedrohliche Weise einem einzelnen Schwächeren nähern, schaue ich eben auch nicht weg oder entziehe mich der Situation. Gerade als Stärkerer trage ich hier eine Verantwortung.</li>
<li>Oft genug handelt es sich um einen Ausrutscher &#8211; gerade bei Twitterern, denen ich schon lange Zeit folge &#8211;  für den sich der Betreffende später entschuldigt. Diese Entschuldigung entginge mir ebenso wie vielleicht noch viele anregende Tweets. Menschen sind schließlich nicht allein gut oder böse (<a title="Meinung um jeden Preis" href="http://tweettroy.wordpress.com/2009/11/06/meinung-um-jeden-preis/" target="_blank">Schwarz/Weiß-Denken</a>), auch wenn wir alle schon mal etwas &#8222;Gutes&#8220; oder etwas &#8222;Böses&#8220; gesagt oder getan haben.</li>
</ol>
<p> </p>
<p>Generell halte ich es sogar für sinnvoll <strong>auch Menschen zu folgen</strong>, deren <strong>Meinung ich nicht immer teile</strong> und die ich gegebenenfalls auch kritisiere. Mein <strong>Denken ist wesentlich vielschichtiger und kreativer</strong>, wenn ich mich nicht nur mit Menschen gleicher Meinung und ähnlicher Denkrichtung umgebe.</p>
<p>In seinem Blogpost <a title="Twitter Strangers" href="http://www.wired.com/wiredscience/2010/07/twitter-strangers/" target="_blank">&#8222;Twitter Strangers&#8220;</a> geht Jonah Lehrer (bekannter US-Blogger und -Autor) auf diesen Aspekt ein:</p>
<blockquote><p>We try to understand this strange reply, which leads us to think about the problem from a new perspective. And so our comfortable associations – the easy association of blue and sky – gets left behind. Our imagination has been stretched by an encounter that we didn’t expect.</p></blockquote>
<p> </p>
<p>Natürlich gibt es dank der <a title="Twitter-Listen" href="http://tweettroy.wordpress.com/2009/11/02/twitter-listen/" target="_blank">Listenfunktion</a> auf Twitter auch die Möglichkeit Leute, deren Tweets wir eine andere Meinung entgegensetzen (kritisieren), aus unserer Timeline zu verbannen und via Liste weiter zu lesen. Das wäre aber nicht mein Weg. Ich würde auch nicht während einer Zugfahrt meinen Harry Potter in einen Businessbuch-Schutzumschlag stecken.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tweettroy.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tweettroy.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tweettroy.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tweettroy.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tweettroy.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tweettroy.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tweettroy.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tweettroy.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tweettroy.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tweettroy.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tweettroy.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tweettroy.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tweettroy.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tweettroy.wordpress.com/110/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=110&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Fitness_Oli</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Formspring.me &#8211; oder: gibt es dumme Fragen?</title>
		<link>http://tweettroy.wordpress.com/2009/12/23/formspring-me-oder-gibt-es-dumme-fragen/</link>
		<comments>http://tweettroy.wordpress.com/2009/12/23/formspring-me-oder-gibt-es-dumme-fragen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 09:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gemischte küche]]></category>
		<category><![CDATA[hauptgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[anonym]]></category>
		<category><![CDATA[Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeit-Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Formspring]]></category>
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		<description><![CDATA[Der von mir sehr geschätzte Prof. Kurt Tittel gab mir anlässlich eines Privat-Seminars in Leipzig auf diese Frage einmal folgende Antwort: Es gibt keine dummen Fragen – es ist nur dumm die Möglichkeit zu fragen nicht zu nutzen. Demnach stammt vermutlich die Hälfte aller anonym gestellten Fragen auf Formspring.me von Herrn Prof. Tittel persönlich. Ganz [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=84&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der von mir sehr geschätzte Prof. Kurt Tittel gab mir anlässlich eines Privat-Seminars in Leipzig auf diese Frage einmal folgende Antwort: <em><strong>Es gibt keine dummen Fragen – es ist nur dumm die Möglichkeit zu fragen nicht zu nutzen.</strong></em> Demnach stammt vermutlich die Hälfte aller anonym gestellten Fragen auf <a title="Formspring.me" href="http://www.formspring.me" target="_blank">Formspring.me</a> von Herrn Prof. Tittel persönlich.</p>
<p>Ganz seiner Meinung bin ich übrigens nicht. Meiner Meinung nach gibt es schon saudumme Fragen (die sich bei Formspring kommentarlos löschen lassen). Aber viel häufiger tritt der Fall ein, dass eine <strong>günstige Fragemöglichkeit</strong> ungenutzt bleibt. Dabei lernen im Frage-Antwort-Spiel in der Regel sowohl der Fragende als auch der Befragte, wie <a title="Sascha Lobo auf Formspring.me" href="http://www.formspring.me/saschalobo" target="_blank">Sascha Lobo</a> in zwei Buchstaben als Antwort auf eine Frage feststellt:</p>
<p><span id="more-84"></span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/saschalobofs2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-85" title="SaschaLoboFS2" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/saschalobofs2.jpg?w=600&#038;h=128" alt="Lernen aus Fragen." width="600" height="128" /></a></p>
<p>Aktuell haben ca. 20 % meiner Followings eine <strong>Formspring-Seite</strong> angelegt (mit wachsender Tendenz), ca. 5 &#8211; 10 % lassen kaum eine Gelegenheit aus, gegen den neuen Dienst zu wettern, der Rest hat sich noch nicht geäußert. Zwei Personen haben ihren Account bereits wieder gelöscht, eine pausiert zumindest.</p>
<p>Meine ersten Kontakte zu <strong>Formspring.me</strong> auf <strong>Twitter</strong> waren ziemlich negativ. Die ersten drei oder vier Tweets zum Thema haben Formspring verteufelt als sei es die neue Schweinegrippe. Dann habe ich mal so ein Formspring-Profil angeschaut. Zu meinem Glück war es das von <a title="@silenttiffy auf Formspring.me" href="http://www.formspring.me/silenttiffy" target="_blank">Alexandra Tobor</a>, die als <a title="Alexandra Tobor auf Twitter" href="http://twitter.com/silenttiffy" target="_blank">@silenttiffy</a> twittert. Schwupps – schon war ich fasziniert. Sie versteht es in einer Leichtigkeit UND Tiefe ungewöhnliche Gedanken einfach und einfache Gedanken ungewöhnlich zu präsentieren.</p>
<p>Die nächsten betrachteten <strong>Formspring-Seiten</strong>, haben mich nicht besonders angesprochen. Aber hier verhält es sich ähnlich wie bei den <strong>Twitter-Profilen</strong>: Viele davon lösen in mir nichts aus, obwohl der Schreiber für ihn relevante Tweets schreibt (und vermutlich ein ganz toller Typ oder eine ganz tolle Typine ist).</p>
<p>Als ich mir jedoch noch die Formspring-Seiten von <a title="Sascha Lobo auf Formspring.me" href="http://www.formspring.me/saschalobo" target="_blank">@saschalobo</a>, <a title="Textzicke auf Formspring.me" href="http://www.formspring.me/textzicke" target="_blank">@textzicke</a>, <a title="HappySchnitzel auf Formspring.me" href="http://www.formspring.me/HappySchnitzel" target="_blank">@HappySchnitzel</a>, <a title="KatjaBerlin auf Formspring.me" href="http://www.formspring.me/katjaberlin" target="_blank">@KatjaBerlin</a>, <a title="BinaSchnecki auf Formspring.me" href="http://www.formspring.me/Binaschnecki" target="_blank">@BinaSchnecki</a>, <a title="Inez737 auf Formspring.me" href="http://www.formspring.me/inez737" target="_blank">@Inez737</a> und <a title="Wondergirl auf Formspring.me" href="http://www.formspring.me/wondergirl" target="_blank">@Wondergirl</a> angeschaut hatte, war klar: Ich will auch so eine Seite.</p>
<p>Wer mich von Twitter kennt weiß, dass die Preisgabe allzu persönlicher Details meine Sache nicht ist. Also kam ein <strong>„Frag-mich-alles-Account“</strong> für mich nicht in Frage. Auf der Seite sollte es mehr um den <strong>Fragesteller</strong> und nur am Rande um mich gehen. So hätte es einen Nutzen, für den ich gerne die Zeit investierte.</p>
<p>Vor dem Anlegen eines Accounts habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und dabei versucht, nicht in die <a title="Meinung um jeden Preis" href="http://tweettroy.wordpress.com/2009/11/06/meinung-um-jeden-preis/" target="_blank">Schwarz-Weiß-Denkfalle</a> zu tappen. Also nicht: wettern oder lobpreisen, sondern <strong>Für und Wider abwägen</strong>.</p>
<p>Die überzeugten Gegner führen z.B. das Argument an, dass man schon sehr exhibitionistisch veranlagt sein müsse, um sich von aller Welt befragen zu lassen und das auch noch <strong>anonym</strong>. Mir ist nicht ganz klar, ob sie es nicht bemerkt haben oder geflissentlich ignorieren, aber auch auf Twitter beantworten wir <strong>anonyme Fragen</strong>: früher <strong>„What are you doing?“</strong> jetzt: <strong>„What’s happening?“</strong> Dass mit diesen Fragen zum Teil recht kreativ umgegangen wird, muss nicht auf Twitter begrenzt bleiben. Auch Fromspring bietet dazu genügend Möglichkeiten.</p>
<p>Der <strong>Nervfaktor für</strong> etliche <strong>Twitter-Nutzer</strong> ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. <a title="Mellcolm auf Twitter" href="http://twitter.com/Mellcolm" target="_blank">@Mellcolm</a> kombiniert in diesem Tweet nicht nur den Störeffekt, sondern auch die <strong>vermutete Kurzlebigkeit</strong>:</p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-nervfaktor.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-93" title="FS-Nervfaktor" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-nervfaktor.jpg?w=570&#038;h=214" alt="Formspring auf Twitter, Nervfaktor" width="570" height="214" /></a></p>
<p>Schon deftiger formuliert es die <a title="Poetin auf Twitter" href="http://twitter.com/poetin" target="_blank">@poetin</a> und prangert damit vor allem die vielen Hinweislinks zu Formspring auf Twitter an:</p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-frust.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-94" title="FS-Frust" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-frust.jpg?w=570&#038;h=252" alt="Formspring auf Twitter, Timeline-Frust" width="570" height="252" /></a></p>
<p>So oder ähnlich äußern sich viele. Für mich interessant ist, warum ich noch niemals einen <strong>vergleichbaren Tweet</strong> zu <strong>Youtube-Links</strong> und nur sehr wenige zu <strong>blip- oder last.fm-Links</strong> gelesen habe. Möglicherweise werden die Hinweis-Links zu Formspring gerade in dieser &#8222;Hype-Phase&#8220; als Aufforderung zur persönlichen Beteiligung, sei es als Fragender oder mit einem eigenen Formspring-Profil, verstanden. Bei einem Youtube-Link denkt wohl niemand daran, dass er damit dazu bewegt werden soll, eigene Videos hochzuladen.</p>
<p>Aber der Reihe nach:</p>
<h2>Was ist Formspring?</h2>
<p><strong>Formspring.me</strong> ging am 23. November 2009 online und ist eine Plattform, die es ermöglicht <strong>anonym Fragen</strong> an den Account-Inhaber zu stellen, die dieser dann mehr oder weniger ausführlich beantwortet, so er denn mag. Er kann die Frage nämlich auch einfach <strong>unbeantwortet lassen und löschen</strong>. Das bemerkt neben dem Fragenden niemand, da die Frage erst gemeinsam mit der Antwort veröffentlicht wird.</p>
<p>Das veränderbare „<strong>Ask me anything</strong>“ liefert die Möglichkeit ein Themengebiet festzulegen. Z.B. „Frag mich zu Excel und Tabellenkalkulation“, „Was Sie schon immer über <a title="Sex auf Wikipedia mit erigierter Brustwarze und so." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sex" target="_blank"><strong>Sex</strong></a> wissen wollten -  aber bisher nicht zu fragen wagten“, etc. Maximal stehen hier 120 Zeichen zur Verfügung. (das &#8222;Sex&#8220; ist nur fett verlinkt, damit Du weiterliest &#8211; in der Hoffnung es gibt mehr davon)</p>
<p>Leider muss der <strong>Formspring-Name</strong> für das Profil <strong>alphanumerisch</strong> sein. Der Unterstrich meines <a title="Fitness-Oli auf Twitter" href="http://twitter.com/fitness_oli" target="_blank">@fitness_oli</a> kann also z.B. nicht übernommen werden.</p>
<p>Die <strong>Designmöglichkeiten</strong> des Profils sind ähnlich <strong>limitiert wie bei Twitter</strong>: einige Hintergründe können gewählt, ein Hintergrundbild hochgeladen, die Hintergrundfarbe verändert sowie ein Profilbild nebst Bio (max. 250 Zeichen) eingefügt werden.</p>
<p>Die <strong>anonyme Fragemöglichkeit</strong> kann man übrigens in den Profil-Settings <strong>abwählen</strong>. Dann werden nur noch Fragen von ebenfalls registrierten Nutzern zugelassen. Allerdings macht gerade die <strong>Anonymität</strong> für viele den <strong>besonderen Reiz</strong> aus.</p>
<p>Wer selbst einen <strong>Formspring-Account</strong> angelegt hat, kann <strong>bei Fragen</strong> an andere Formspring-User <strong>wählen</strong>, ob er die Frage mit <strong>Link zum eigenen Profil oder anonym</strong> stellen möchte. Voreingestellt ist die personifizierte Fragestellung. Also denkt dran, auf anonym zu switchen, wenn ihr nicht wollt, dass die befragte Person weiß von wem die Frage stammt – sonst kann so was hier passieren:</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-scharfes-gerat2.jpg"><img class="size-full wp-image-89 aligncenter" title="FS-scharfes-Gerät" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-scharfes-gerat2.jpg?w=600&#038;h=145" alt="Formspring-Frage, scharfes Gerät" width="600" height="145" /></a></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Da bedarf es dann schon einer ungelenken Formulierung, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen:</p>
<p style="text-align:left;">
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-kuchenmaschinen1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-90" title="FS-Küchenmaschinen" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-kuchenmaschinen1.jpg?w=600&#038;h=78" alt="Formspring-Frage, Küchenmaschinen" width="600" height="78" /></a></p>
<p>Auch wenn Du nicht vorhast, selbst <strong>Fragen auf Formspring</strong> zu beantworten, kann es sinnvoll sein ein Profil mit Deinem Twitter-Namen anzulegen. Erstens <strong>verhinderst</strong> Du so, dass jemand anderes unter Deinem Twitter-Namen auf Formspring Fragen beantwortet und es so zu <strong>Verwechslungen</strong> kommt und zweitens kannst Du den Account als <strong>Lese-Account</strong> nutzen, der das Verfolgen für Dich interessanter Formspringer vereinfacht. Im Menüpunkt Following erhältst Du so etwas wie eine Timeline bei Twitter, die allerdings zurzeit noch von Hand aktualisiert werden muss. Anders als bei Twitter ist weder die Zahl der Verfolger einsehbar, noch weiß man wer einen verfolgt.</p>
<p>Genauso wie nur ein kleiner Teil der Blog-Leser einen Artikel kommentiert, wird nur ein <strong>kleiner Teil</strong> der <strong>Formspring-Leser</strong> auch eine <strong>Frage stellen</strong>.</p>
<p><strong>Gestellte Fragen</strong> sind <strong>nicht mehr editierbar</strong>. Natürlich kann man den Befragten bitten, sie nicht zu veröffentlichen Dazu einfach eine entsprechende Nachricht in das Fragefeld schreiben und ab die Post. Schickt man die korrigierte Frage hinterher, wird ein anständiger Mensch wohl auch diese und nicht die fehlerhafte beantworten.</p>
<p>Einmal veröffentlichte Antworten, die einem doch nicht gefallen oder die Rechtschreibfehler enthalten sind zurzeit nicht unmittelbar editierbar. Ähnlich wie ein verunglückter Tweet auf Twitter kann die <strong>Frage inklusive Antwort gelöscht</strong> werden. Sie <strong>erscheint</strong> dann &#8211; <strong>ohne Antwort &#8211; wieder im Posteingang</strong>. Nun kann eine neue Antwort verfasst und erneut veröffentlicht werden. Ebenfalls wie ein Tweet auf Twitter erscheint die Frage dann nicht an der gelöschten Stelle, sondern immer an oberster Position. Mit dieser Technik lassen sich auch wiederholt gestellte Fragen nach oben holen. Die alte Frage löschen (Antwort vorher kopieren). Frage im Posteingang mit der kopierten Antwort versehen und veröffentlichen. Jetzt steht sie wieder ganz oben.</p>
<h2>Lässt sich Formspring mit Twitter vergleichen?</h2>
<p>Formspring lässt sich aus verschiedenen Gründen kaum sinnvoll mit Twitter vergleichen. Der aus meiner Sicht gravierendste Unterschied ist der fehlende Echtzeitcharakter. <a title="Sascha Lobo, Blog" href="http://saschalobo.com" target="_blank">Sascha Lobo</a> schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>„Die nächste grosse Entwicklungsstufe des Internet wird das Real Time Web sein, das Echtzeit-Netz. Müsste man in groben Phasen unterteilen, was mit dem Netz passiert und würde man sich dazu herablassen, die Versionsnummern des Internet doch nochmal zu benutzen, es würde sich so lesen:</p>
<p>Web 1.0: Da ist das Netz.<br />
Web 2.0: Da sind Menschen im Netz.<br />
Web 3.0: Da sind Menschen im Netz – genau jetzt.</p>
<p>Weil “Web 3.0″ niemand außerhalb von Twitterschulungen für Abteilungsleiter ernsthaft sagen kann, ist Real Time Web oder Echtzeit-Netz ein adäquater Ersatz, denn machen wir uns nichts vor, ohne Buzzwords geht es heutzutage nicht.“</p></blockquote>
<p>Der komplette Artikel <strong>„Warum “Mmh, Kaffee” der wichtigste Tweet der Welt ist oder: Das Echtzeitnetz kommt.“</strong> findet sich <a title="Das Echtzeitnetz kommt" href="http://webciety.de/?p=3082" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Mit einem Schuss Ironie äußert sich Sascha Lobo über die Wichtigkeit von Formspring auf seiner Formspring-Seite:</p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/saschalobofs3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-91" title="SaschaLoboFS3" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/saschalobofs3.jpg?w=600&#038;h=125" alt="Sascha Lobo, Formspring-Rangliste" width="600" height="125" /></a></p>
<p>Ein weiterer, sehr augenscheinlicher Unterschied ist die <strong>Zeichenbegrenzung von 140 Zeichen</strong>, die es auf Formspring.me nicht gibt. Außerdem lässt Formspring (noch) einige Features vermissen, die Twitter kennzeichnen.</p>
<h2>Wo liegen die Schwächen? Was könnte ergänzt werden?</h2>
<p>Ohne eine <strong>stärkere und transparentere interne Vernetzung</strong> bleibt Formspring.me immer auf externe Linkgeber angewiesen. Blogs sind da nicht besonders geeignet, weil man nicht täglich einen Blogartikel zur Erinnerung posten kann und die <strong>Lebensdauer eines Blog-Eintrags</strong> selten mehr als ein paar Tage beträgt. Twitter scheint da schon geeigneter. Die Lebens- und Aufmerksamkeitsdauer eines Tweets beträgt zwar in der Regel nur wenige Minuten, aber das kann in dem Falle durchaus von Vorteil sein, weil auch der nervende Charakter solcher <strong>„Stell-mir-Fragen-auf-Formspring“-Aufrufe</strong> schnell wieder vergessen ist. Solange aber Twitter als Linkgeber erforderlich bleibt, um Formspring zu beleben, wird Formspring immer nur eine relativ kleine Teilmenge der Twitteruser als Aktive Nutzer und eine etwas größere als passive Nutzer (Fragensteller) ausmachen können. Da Twitter selbst zurzeit &#8211; in Deutschland &#8211; noch kein Massenphänomen ist, wird eine <strong>Teilmenge möglicherweise als kritische Masse nicht ausreichen</strong>.</p>
<p>Es lässt sich nur mutmaßen, warum die <strong>Followings bei Fromspring anonym</strong> bleiben. Möglich ist, dass sich Formspring gerade in diesem Punkt von Facebook, Twitter, Studi-VZ und Co. abgrenzen möchte. Meiner Meinung nach eine denkbar schlechte Idee, weil so jegliche <strong>Transparenz der Vernetzung fehlt</strong>.</p>
<p>Über alle Möglichen Rankings (Followerzahl, Listenzahl, Favcharts, etc.) auf Twitter darf man gerne geteilter Meinung sein. Fakt ist: ohne Rankings wäre ich vielen Twitterern bisher gar nicht begegnet, weil ich nicht gewusst hätte, dass es sie gibt.</p>
<p>Ein erster Ansatzpunkt zur Erstellung eines Rankings wurde gestern eingeführt: die Zahl der beantworteten Fragen. Zwei Beispiele (Stand 22.12.2009):</p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-fragenzahler-sascha.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-98" title="FS-Fragenzähler, Sascha" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-fragenzahler-sascha.jpg?w=329&#038;h=49" alt="Sascha Lobo has answered ... questions to date..." width="329" height="49" /></a></p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-fragenzahler-sue.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-99" title="FS-Fragenzähler, Sue" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-fragenzahler-sue.jpg?w=336&#038;h=39" alt="Sue Perman has answered ... questions to date..." width="336" height="39" /></a></p>
<p>Diese Information im Profil lässt sich nun auslesen und es wird sicher nicht lange dauern, bis es eine <strong>Rangliste der Formspringer mit den meisten beantworteten Fragen</strong> gibt. Dabei ist die Position im Ranking gar nicht so wichtig wie die Möglichkeit, überhaupt eine Zusammenstellung einiger Formspringer zur Verfügung zu haben.</p>
<p>Neben der <strong>Dauer der Zugehörigkeit</strong> wird in erster Linie der Grad der Vernetzung in bereits bestehenden Netzwerken beeinflussen, wie viele Fragen einem Formspring-User gestellt werden. Über kurz oder lang wird natürlich die <strong>Güte der Antworten</strong> ebenfalls ein entscheidendes Kriterium sein. Sind sie informativ, unterhaltsam, persönlich…?</p>
<p>Wenn die Anzahl der Fragen als Ranking-Kriterium eingesetzt wird, wird von denen, die Wert auf ein hohes Ranking legen, vermutlich ein <strong>höherer Anteil an Fragen beantwortet</strong>.</p>
<p>Ein Problem, das sich bei einigen hundert oder sogar einigen tausend beantworteter Fragen ergibt: <strong>Wiederholte Fragen</strong>. Für den Antwortenden wird es irgendwann langweilig, immer die gleichen Antworten zu geben. Das hängt natürlich von der Art der Frage ab. Wird zum x-ten Mal nach der Körpergröße gefragt, bleibt die Antwort immer die gleiche. (mit den Jahren vielleicht ein bisschen weniger). Bei einer Frage wie: wer hat Dich zum Twittern motiviert etc. ist es ähnlich. Es gibt verschiedene <strong>Möglichkeiten damit umzugehen</strong>:</p>
<ul>
<li>Die Frage wird erst gar <strong>nicht veröffentlicht</strong></li>
<li>Die Frage wird <strong>veröffentlicht, aber die Antwort verwehrt</strong>, mit dem Hinweis, dass sie weiter unten schon einmal gestellt wurde</li>
<li>Die Frage wird <strong>veröffentlicht und noch einmal beantwortet</strong> (Solange es keine Suchfunktion gibt wäre das die sinnvollste Variante für Firmen-Service-Accounts)</li>
</ul>
<p>Bei anderen Fragen wird sich die Antwort im Zeitverlauf möglicherweise verändern. Heute sähe meine Antwort auf die Frage, <strong>welchen Stellenwert Twitter für mich hat</strong> anders aus, als vor einem Jahr.</p>
<p>Um größeres Chaos zu vermeiden, sollte hier dringend eine <strong>Tagging-Möglichkeit</strong> geschaffen und eine <strong>Suchfunktion integriert</strong> werden. Jedes Standard-CMS (Content Management System, z.B. Joomla, Dupral, etc.) verfügt heute über ein solches Tool.</p>
<p>Eine externe Verlinkung wird auf Formspring.me unnötig erschwert, weil <strong>Webadressen nicht in klickbare Links umgewandelt</strong> werden. Es soll vermutlich helfen den größten Spam fernzuhalten, ist aber im Handling mit copy and paste sehr umständlich.</p>
<p>Bilder lassen sich ebensowenig in die Antworten einfügen wie sich die Texte formatieren lassen. Ob das notwendige Features sind, sei dahingestellt. Hilfreich wäre es schon. Aber es belastet natürlich auch die Server-Kapazitäten. Mit ersten unangekündigten und unkommentierten Ausfällen hat Formspring schließlich auch schon auf sich aufmerksam gemacht. Treffend kommentiert von <a title="HappySchnitzel auf Twitter" href="http://twitter.com/HappySchnitzel" target="_blank">@HappySchnitzel</a>:</p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/sue-fs-down.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-97" title="Sue-FS-down" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/sue-fs-down.jpg?w=560&#038;h=179" alt="Failrobbe für Formspring" width="560" height="179" /></a></p>
<p>Schon von einigen wurde scherzhaft eine Art <strong>Fav-Funktion für Antworten auf Formspring</strong> eingefordert. Etwas Vergleichbares gibt es ja schon in anderen <strong>themenbezogenen Frageforen</strong> oder auch für die Rezensionen auf <a onclick="return mugicPopWin(this,event);" oncontextmenu="mugicRightClick(this);" title="Amazon.de" href="http://www.amazon.de/" target="_blank">Amazon</a>. <strong>„War die Antwort hilfreich?“</strong> könnte z.B. von registrierten Nutzern mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden. Auf diese Weise würde möglicherweise die <strong>Qualität der Antworten noch zunehmen</strong> und natürlich besteht auch hier wieder eine Ranglisten-Möglichkeit: <strong>„X von Y Lesern fanden diese Antwort (auch als Gesamtzahl denkbar) hilfreich&#8220;</strong>.</p>
<p>Einige der hier beschriebenen <strong>Missing-Features</strong> gibt es möglicherweise schon, wenn Du diesen Artikel liest. Ich werde den Text nämlich nicht anpassen, wenn die Betreiber neue Möglichkeiten offerieren. Er soll eine <strong>Bestandaufnahme zum heutigen Zeitpunkt</strong> bleiben.</p>
<p>Wer den Account nutzt, um fachspezifische Fragen zu beantworten, sollte regelmäßig die <strong>Fragen mit ihren Antworten kopieren und speichern</strong>. Für den Fall, dass Formspring.me den <strong>Service einstellt</strong> oder die <strong>Nutzungsbedingungen unzumutbar verändert</strong>, lässt sich aus dem bereits Geschriebenen ein <strong>Blogpost</strong> zusammenstellen.</p>
<h2>Wo liegen die Stärken?</h2>
<p>Neben der Möglichkeit des <strong>anonymen Fragestellens</strong>, sehe ich einen Vorteil in der <strong>Personen- oder Institutionsbezogenheit</strong> im Gegensatz zur reinen Themenbezogenheit in üblichen Frageforen. Hat man als Leser und Frager erstmal Vertrauen zu einem Antwortenden aufgebaut und kennt seinen Stil, kann das für viele Fragen ein echter Vorteil sein.</p>
<p>Auch die sehr unkomplizierte Wahlmöglichkeit zwischen anonymer oder personalisierter Frage kann vorteilhaft sein. Der <strong>Vorteil des anonymen Fragens</strong> erklärt von selbst (insbesondere bei themenbezogenen Formspringaccounts wie z.B. <a title="Fitness-Oli auf Formspring" href="http://www.formspring.me/FitnessOli" target="_blank">meinem</a> – wer möchte beispielsweise seine Magersucht personenbezogen diskutiert wissen?). Der <strong>Vorteil des personalisierten Fragens </strong>liegt darin, dass der Befragte sich vielleicht <strong>besser auf den Frager einstellen</strong> kann, weil er ihn schon ein bisschen kennt und auch, dass Fragen bevorzugt beantwortet werden können.</p>
<p>Die Möglichkeit bei der <strong>Wortfülle nicht begrenzt</strong> zu sein, dürfte vor allem Twitter-Nutzern überhaupt erst als Vorteil auffallen, muss aber nicht nur Positives mitbringen. Ein Reiz der Zeichenbegrenzung besteht darin, einen Gedanken solange zu bearbeiten, bis er in das Zeichenlimit passt. Das hat was von Bildhauerei und seinen eigenen Reiz: den Stein solange bearbeiten, solange Überflüssiges wegmeißeln, bis die Statue – der perfekte Tweet – übrig bleibt.</p>
<h2>Welche Nutzungsmöglichkeiten bieten sich auf Formspring?</h2>
<p>Ein Link zum eigenen Formspring-Account kann die klassische <strong>„Über mich“-Seite in Blogs dynamisch ergänzen</strong>. Auch die Twitter-Bio lässt sich so informativ erweitern.</p>
<p>Während themenbezogene Foren ein Thema mehr oder weniger gründlich beleuchten, geschieht das auf Formspring mit dem personenbezogenen „Frageforum“ eben für den einzelnen. Je bekannter jemand in einem Social-Network bereits ist, umso eher sind viele Fragen zu erwarten. Sind die Rollen also klar verteilt (siehe übernächste Frage)? – Die die schon bekannt sind, erhalten die Fragen, die übrigen sollen fein fragen? Ich glaube nicht. Insbesondere <strong>themenbezogene Accounts</strong> bieten die Möglichkeit, die Fragestellenden von der eigenen Kompetenz zu überzeugen. Das ist ganz besonders für Selbständige und Freiberufler interessant. Hier können sie <strong>Mini-Arbeitsproben mit potenziellem Kundennutzen</strong> abliefern.</p>
<p>Selbst wenn beispielsweise ein freiberuflicher Texter, Grafiker, Programmierer etc. sich für die offene Fragevariante entscheidet &#8211; also das Thema nicht fachspezifisch eingrenzt &#8211; kann er geschäftlich davon profitieren, da mit Bekannten lieber Geschäfte gemacht werden (<strong>Geburtstagsparty-Effekt</strong>):</p>
<p>Lerne ich jemanden auf einer Geburtstagsparty oder einem vergleichbaren Event kennen, weiß ich meist nicht allzu viel über diesen Menschen. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, es handelt sich jetzt um einen &#8222;guten Bekannten&#8220;. Ich habe einige Jahre lang einen Fitnessclub betrieben und dabei ist mir mehr als einmal folgendes passiert: Im Normalfall war es völlig aussichtslos mit mir über die Beitragshöhe verhandeln zu wollen. Wollte sich aber jemand anmelden, den ich zuvor auf einer Geburtstagsparty kennen gelernt habe, war ich doch zu einem Preisnachlass bereit. Vielleicht hat der unbewusste Gedanke eine Rolle gespielt, dass die Person ja nur wegen unseres Kontakts auf der Party in den Fitnessclub gekommen ist &#8211; mir also einen <strong>Vertrauensvorschuss gewährt</strong>. Dieses Vertrauen habe ich dann sozusagen vergütet.</p>
<p>Ein positives Beispiel hierfür liefert <a title="Textzicke, privates Blog" href="http://www.textzicke.de/" target="_blank">@textzicke</a> mit ihrem <a title="Textzicke auf Twitter" href="http://twitter.com/textzicke" target="_blank">Twitter-Account</a> ebenso wie auf ihrem <a title="Textzicke auf Formspring" href="http://www.formspring.me/textzicke" target="_blank">Formspring-Profil</a>. Wer zwei <strong>vergleichbare Angebote</strong> vorliegen hat &#8211; eines von einem völlig unbekannten Texter und eines von ihr &#8211; wird viel eher (sofern er dem Charme ihres Online-Auftritts erliegt) ihr, als der <strong>vertrauteren Person</strong>, den Zuschlag geben.</p>
<p>Eine weitere Nutzungsmöglichkeit für Formspring bietet sich <strong>Firmen aus allen Branchen als Service-Plattform</strong>. Sie benötigen auf diese Weise kein aufwendig zu moderierendes Forum, sondern können die Fragen zeitnah beantworten. Es ist dann <strong>weniger ein „Von oben herab“ sondern viel mehr ein „Mittendrin“</strong>. Natürlich bleibt das Problem der Wiederholungsfragen. Um Mehrfachantworten zu vermeiden, könnte der Service-Mitarbeiter einfach die Frage beantworten und die Vorversion der Frage löschen (wenn sie wirklich identisch ist – also so was wie: Wieviel Gramm sind in der neuen Packung xy enthalten?).</p>
<p>Wie jedes Social-Network wird auch <strong>Formspring.me als Kennenlern-Plattform</strong> ge(miss)braucht werden können. Durch die einseitige und anonyme personenbezogene Fragemöglichkeit, lässt sich so einiges über die angeschwärmte Person herausfinden (soweit die befragte Person mitspielt). Hier stellt sich mir allerdings die Frage: <strong>Will man das?</strong> &#8211; Dass man den Angebeteten oder die Angebetete alles fragt, was einen interessiert und dann weiß man’s? Oder möchte man nicht doch den <strong>natürlichen Rhythmus und diese besondere Magie der Kennenlernphase genießen</strong>?</p>
<h2>Ist Formspring.me ein Instrument für Selbstdarsteller?</h2>
<p>Eitle Selbstdarsteller die Antwortenden, Voyeure die Fragenden und Leser – so wird von den Formspring-Gegnern argumentiert. Dieser Argumentation schließe ich mich nicht an, bzw. ich kann ihr nicht ganz folgen.</p>
<p>Mancher Fragesteller fragt tatsächlich eher <strong>um selbst gut auszusehen</strong> als um wirklich etwas zu erfahren. Fragen aus echtem Interesse: das können wir auf Formspring lernen. Dann ist es auch nicht nur eine weitere Möglichkeit Zeit unbefriedigend zu nutzen. Bevor ich ein Klatschmagazin im Fernsehen oder auf Papier konsumiere, interessiere ich mich lieber für echte Menschen. „Aber das sind doch gar <strong>keine echten Menschen</strong>. – Das ist doch alles nur virtuell.“, wird mir dann gerne entgegnet. Nun &#8211; wenn es so ist, darf uns auch die Offenheit mancher Antworten nicht stören. Schließlich existiert das alles nur im Kopf. Es sind ja keine echten Menschen.</p>
<p>Hierzu schreibt <a title="Silenttiffy auf Twitter" href="http://twitter.com/silenttiffy" target="_blank">@silenttiffy</a> in ihrer unnachahmlichen Art:</p>
<blockquote>
<h4>Q: Warum macht es Dir soviel Spaß Dein Leben so transparent zu machen?</h4>
<p>A: Ich sehe keinen Sinn darin, es zu lassen. Menschen verstecken sich hinter der Idee von Privatheit um den Eindruck zu erwecken, zu funktionieren. Wenig soll an die Öffentlichkeit dringen, denn angeblich macht das angreifbar. Dieser Einstellung zum Privaten ist zu verdanken dass Leute aus Scham ihre Depression nicht behandeln lassen, dass Leute sich selbst zerfleischen weil sie glauben die einzigen zu sein die irgendwas haben oder nicht haben, usw &#8211; ich sehe dass zu viel Leid auf Illusionen über die Beschaffenheit anderer Leben fußt. Möglich dadurch, dass alle ihre Leichen im Keller verstecken. Ich stelle meine auf den Balkon, wo sie als Flitterwerk mein Ziel zieren: mich selbst anzubieten als unmögliche Person, und anderen dadurch Trost und Beispiel sein. Viel Schlechtes ließe sich vermeiden wenn alle dazu stehen würden was sie sind.</p></blockquote>
<h2>Fördert Formspring eine Art Online-2-Klassen-Gesellschaft?</h2>
<p>Es ist klar, dass jemand der als einzigen Hinweisgeber auf seine Formspring-Seite einen Twitter-Account mit 40 Followern hat, kaum eine nennenswerte Menge an Fragen auf seine Seite lenken kann, wenn man sieht, wie selbst <strong>Twitterer mit mehreren tausend Followern immer wieder auf die Fragemöglichkeit hinweisen</strong> müssen.</p>
<p><strong>Wenn das Thema stimmt</strong>, bietet Twitter die perfekte Plattform über Retweets <strong>Interesse auch auf einen kleinen Account zu lenken</strong>. Bei den Twitterern mit einigen tausend Followern genügt als <strong>Thema die eigene Person</strong>. Dieser <strong>Stellvertreter-Mechanismus</strong> gibt Zeitschriften wie Gala oder Bunte ihre Daseinsberechtigung. Über die, die „im Licht stehen“ möchten viele mehr erfahren. Was ist wirklich interessant daran, dass Amy Winehouse sich auf irgendeiner Karibikinsel wieder hat vollaufen lassen oder It-Girl XY ein Kind erwartet? Dann erfahre ich lieber etwas <strong>über Menschen, mit denen ein gedanklicher Austausch möglich ist</strong>.</p>
<p>Interessant ist auch, dass ich mit mehreren Menschen einen Meinungsaustausch hatte, die Formspring doof finden, denen <a title="Fitness-Oli auf Formspring" href="http://www.formspring.me/FitnessOli" target="_blank">mein Account</a> aber sehr gut gefällt. Ist das nicht merkwürdig? Oder zeigt es nicht vielmehr, dass es <strong>nicht um das Werkzeug (Formspring), sondern um die Art der Nutzung</strong> gehen sollte. Jedes Medium trägt das Potential in sich für Gutes und Schlechtes eingesetzt zu werden. Ich betreibe seit über 20 Jahren Kampfsport. Dort wird das z.B. sehr deutlich.</p>
<h2>Wird Formspring überleben?</h2>
<p>Totgesagt wurde Formspring schon wenige Tage, nachdem es eine etwas größere Aufmerksamkeit auf Twitter erfahren hat. Zwei besonders reizende Beispiele von <a title="HappySchnitzel auf Formspring" href="http://twitter.com/HappySchnitzel" target="_blank">@HappySchnitzel</a> und <a title="Coward23 auf Twitter" href="http://twitter.com/coward23" target="_blank">@coward23</a>:</p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/formspring.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-100" title="Formspring" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/formspring.jpg?w=580&#038;h=282" alt="Formspring - digitales Versterben..." width="580" height="282" /></a></p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-abgesang.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-101" title="FS-Abgesang" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/12/fs-abgesang.jpg?w=568&#038;h=252" alt="Formspring - Begeisterung für das neue Spielzeug vorüber?" width="568" height="252" /></a></p>
<p>Wenn es gelingt die offensichtlichen <strong>Mängel im Bereich einer transparenten internen Vernetzung zu beheben</strong> steigen die Überlebens-Chancen sicherlich. Schon jetzt entsteht eine gewisse Vernetzung. Denn wenn ein aktiver Nutzer aus seinem Account heraus einem anderen Fragen stellt, dann wird sein Nutzername mit verlinkt. So besteht die Chance, dass der eigene Account aus Neugier ebenfalls besucht und eine Frage gestellt wird. Ein bisschen wie auf Twitter der „Folgst Du mir, folg ich Dir“-Mechanismus. Um die Neugier zu erhöhen, wird die Qualität der personalisierten Fragen möglichst hoch sein.</p>
<p>Weitere kleine Schritte dazu sind mit dem <strong>Following-Stream</strong> und ganz aktuell mit dem <strong>Fragenzähler</strong> getan.</p>
<p>Es gibt viele Dienste rund um Twitter, die nicht eigenständig, sondern nur durch und mit Twitter sinnvoll sind. Formspring versteht sich vermutlich nicht als Twitter-Anhängsel, wird aber solange auf einen externen Linkgeber angewiesen bleiben, wie es keine deutlich intensivere und transparentere Vernetzung der einzelnen Profile ermöglicht.</p>
<p>Letztlich bleibt auch für Formspring das Thema <a title="Twitter - Werbung zur Monetarisierung" href="http://tweettroy.wordpress.com/2009/06/03/neue-twitter-werbung/" target="_blank">Monetarisierung</a> zu klären. Im Vergleich zu Netzwerken wie Schüler-/Mein-/Studi-VZ, Facebook oder Twitter dürfte dieses Problem noch schwerer zu lösen sein.</p>
<h2>Wer hat sonst schon über Formspring im Netz geschrieben?</h2>
<p><a title="Formschub auf Twitter" href="http://twitter.com/formschub" target="_blank">@formschub</a> hat einen kurzen Artikel zum Thema geschrieben, der an einem schönen Zitat von @silenttiffy zeigt, wie Formspring mehr sein kann als nur Frage und Antwort: <a title="Formschub über Formspring.me" href="http://formschub.de/blog/?p=703" target="_blank">&#8230;spring!</a> Besonders beachtenswert finde ich auch den Kommentar (Nr. 3) von <a title="Schlenzalot auf Twitter" href="http://twitter.com/schlenzalot" target="_blank">@Schlenzalot</a>, der einen wichtigen Gedanken so eindrucksvoll und charmant darstellt, dass ich ihm nur beipflichten möchte.</p>
<p><a title="Formspring auf datenschmutz.net" href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/datenschmutz-geek-supplies-background-template-fuer-formsquare/" target="_blank">Hier</a> bietet Ritchie Pettauer ein Background Template als Photoshop-Datei und im Gif-Format und darüber hinaus eine gute Übersicht über bisherige Blogartikel zum Thema Formspring.me an.</p>
<h2>Was kann man von Formspring lernen?</h2>
<p>Welche Erkenntnisse sich im Bereich Social-Media-Marketing ergeben, können andere besser diskutieren. Der einzelne kann vielleicht lernen, dass man manchmal innerhalb weniger Minuten über einen im Grunde wildfremden Menschen Dinge wissen kann, die man zum Teil nach Jahren über den eigenen Partner, Geschwister, Nachbarn oder Freunde im „richtigen Leben“ nicht weiß. Das mag daran liegen, dass es im Verlauf einer wie auch immer gearteten Beziehungsanbahnung meist zu dem <strong>Punkt</strong> kommt, an dem man <strong>glaubt den anderen zu kennen</strong>. Von da an unterbleiben gezielte Fragen oft. In der Anonymität tun sich viele Menschen leichter zu fragen UND zu antworten.</p>
<p>Spricht das für Formspring? Meiner Meinung nach nur bedingt. Es spricht vor allem FÜR EINES: Nämlich sich <strong>mehr für seine Mitmenschen zu interessieren</strong>. Kurzfristig schätzen wir möglicherweise besonders die Menschen, die uns interessant erscheinen. Wenn die erste Attraktion verpufft ist, dann lernen wir vielleicht, dass es die <strong>interessierten</strong> (nicht im Sinne von Aufdringlichkeit, sondern im Sinne von aufrichtigem Interesse) <strong>Menschen sind</strong>, die <strong>unser Leben auf besondere Art und Weise bereichern</strong>.</p>
<p>Es gibt Menschen, die wirklich etwas zu sagen haben. Und einige dieser Menschen würden es nicht jetzt und nicht so und nicht hier tun, wenn wir sie nicht fragten. Fragen verändern umgehend unseren Blickwinkel und damit auch unsere Gefühle.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Die <strong>Zukunft des Internets</strong> ist <strong>Formspring.me vermutlich nicht</strong>. Nicht, weil die Idee der Fragen an eine Person oder Institution anstelle von Fragen an die Gemeinschaft nicht durchaus interessant wäre, sondern weil die <strong>Echtzeit-Komponente fehlt</strong>. Aber sind Automobile mit Verbrennungsmotor die Zukunft der Fortbewegung? Wohl kaum. Und doch können wir eine Menge Spaß mit ihnen haben und sie haben auch einen hohen individuellen Nutzwert.</p>
<p>Für mich und für meine Art zu denken, zu leben und zu arbeiten ist <strong>Formspring.me</strong> trotz des angesprochenen Optimierungspotentials <strong>ein Gewinn</strong>. Es motiviert mich viel eher etwas zu schreiben, wenn mich jemand danach fragt, als mein stummes Blog, das niemals sagt: „Ach komm Oli, es wird Zeit – schreib mal wieder was.“</p>
<p>Hast Du Dir bereits eine <strong>Meinung zu Formspring.me</strong> gebildet (was zum gegenwärtigen Zeitpunkt wahrscheinlich ist) wird Dich mein Artikel kaum davon abbringen. Das ist auch nicht meine Absicht. Vielmehr möchte ich denen, die noch nicht wissen, was sie davon halten sollen, eine <strong>Entscheidungshilfe</strong> liefern. Wenn du in diesem Blogpost einen Aspekt vermisst, der Dir bedeutungsvoll erscheint, wenn Du einfach nur „Hallo“ sagen willst oder etwas anders siehst und dem Ausdruck verleihen möchtest, freue ich mich sehr über <strong>Deinen Kommentar</strong>.</p>
<p>P.S. Unter <a title="Fitness-Oli auf Formspring" href="http://www.formspring.me/FitnessOli" target="_blank">formspring.me/FitnessOli</a> findest Du mich auf Fromspring. Dort beantworte ich in unregelmäßigen Abständen ausgewählte Fragen zu den Themen <strong>Fitness, Ernährung &amp; Gewichtsreduktion</strong>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tweettroy.wordpress.com/84/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tweettroy.wordpress.com/84/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tweettroy.wordpress.com/84/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tweettroy.wordpress.com/84/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tweettroy.wordpress.com/84/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tweettroy.wordpress.com/84/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tweettroy.wordpress.com/84/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tweettroy.wordpress.com/84/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tweettroy.wordpress.com/84/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tweettroy.wordpress.com/84/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tweettroy.wordpress.com/84/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tweettroy.wordpress.com/84/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tweettroy.wordpress.com/84/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tweettroy.wordpress.com/84/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=84&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Meinung um jeden Preis</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gemischte küche]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Denkst Du schwarz/weiß? Heute beim Lidl-Einkauf, genauer beim Warten an der Kasse, fällt mein Blick auf den Aufbau an Zigarren-Schachteln, die alle mit dem schmucken Aufkleber: „Rauchen kann tödlich sein“ verziert sind. Mein erster Gedankenimpuls: so’n Unfug! Einen Raucher schreckt das doch auch nicht ab. Im Gegenteil – der kommt sich noch hipper vor, wenn [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=78&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Denkst Du schwarz/weiß?</h1>
<p>Heute beim Lidl-Einkauf, genauer beim Warten an der Kasse, fällt mein Blick auf den Aufbau an Zigarren-Schachteln, die alle mit dem schmucken Aufkleber: „<strong>Rauchen kann tödlich sein</strong>“ verziert sind. Mein erster Gedankenimpuls: so’n Unfug! Einen Raucher schreckt das doch auch nicht ab. Im Gegenteil – der kommt sich noch hipper vor, wenn er so ein „gefährliches Hobby“ hat. Der zweite Gedanke: Aber wenn es nur einen einzigen Menschen vom Rauchen abhält dann hätte es schon einen Sinn. Und außerdem wirkt es vielleicht doch ein bisschen bei den „Noch-Nicht-Rauchern“.</p>
<p>Während ich also noch so hin- und her überlege (und immer noch an der Kasse warte) wird mir bewusst, wie oft ich innerlich eine solche „Diskussion“ führe, bevor ich mir eine Meinung bilde.<span id="more-78"></span> Oft ist es innerlich eine ganz knappe Entscheidung zwischen „Für“ und „Wider“. Wehe aber, wenn <strong>die Entscheidung erst mal getroffen</strong> ist. Und das ist leider eine Erfahrung, von der auch ich mich nicht gänzlich freisprechen kann. Wenn das Thema jetzt nämlich an irgendeiner Stelle öffentlich diskutiert wird, dann ist meine – vorher innerlich recht wankelmütige – Entscheidung wie <strong>in Stein gemeißelt</strong> und wird dementsprechend vehement vorgetragen.</p>
<p>Nicht selten entstehen so sehr hitzige Diskussionen zwischen zwei oder mehr Parteien, die sich innerlich bzgl. ihres Standpunktes gar nicht mal so sicher waren, den einmal eingenommenen jetzt aber verteidigen, <strong>als ginge es um ihre persönliche Ehre</strong>.  Aus dieser kleinen Lidlkassenüberlegung ziehe ich für mich den Schluss, in Zukunft bei Diskussionen noch genauer darüber nachzudenken, wie ich eigentlich zu meiner Überzeugung gelangt bin. Wie stark die inneren Argumente für die eine und für die andere Meinung sind. Ob es neben „<strong><em>Schwarz/Weiß</em></strong>“ auch alle möglichen <strong><em>Zwischenfarbtöne</em></strong> gibt. Denn <strong>selten</strong> ist ein Sachverhalt oder eine <strong>Situation so eindeutig</strong>, wie sie im ersten Impuls erscheint.</p>
<p>Und Ihr? Seid Ihr eher „Schwarz/Weiß“ oder auch für die Zwischenfarbtöne zu gewinnen?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tweettroy.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tweettroy.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tweettroy.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tweettroy.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tweettroy.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tweettroy.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tweettroy.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tweettroy.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tweettroy.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tweettroy.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tweettroy.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tweettroy.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tweettroy.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tweettroy.wordpress.com/78/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=78&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mia Bernstein: Erdbeerflecken</title>
		<link>http://tweettroy.wordpress.com/2009/11/04/mia-bernstein-erdbeerflecken/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 17:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[hauptgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeerflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Mia Bernstein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennst Du den Plural von Liebeskummer? Buchbesprechungen schüttle ich aus dem Ärmel. Das dürft Ihr Euch so vorstellen: Das Buch ist in zwei bis drei Stunden gelesen, die Besprechung in 20 – 30 Minuten geschrieben – fertig – nächste Aufgabe. – Wenn, ja wenn es um ein Fachbuch geht. Pro Jahr lese ich zwischen 100 [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=71&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Kennst Du den Plural von Liebeskummer?</h1>
<p>Buchbesprechungen schüttle ich aus dem Ärmel. Das dürft Ihr Euch so vorstellen: Das Buch ist in zwei bis drei Stunden gelesen, die Besprechung in 20 – 30 Minuten geschrieben – fertig – nächste Aufgabe. – Wenn, ja wenn es um ein Fachbuch geht. Pro Jahr lese ich zwischen 100 und 300 Fachbücher. Auf je 100 bis 300 Fachbücher kommt ein Roman. Und genau hier beginnt das Problem der folgenden <strong>Buchbesprechung</strong>: im Lesen von Romanen hat mir manch 12jähriges Mädchen was voraus. Nun ist mir aber doch einer in die Hände gefallen, dessen Magie ich mich schon nach wenigen Seiten nicht mehr entziehen konnte und mochte. Er fordert eine Besprechung stärker ein, als die Klitschko-Brüder eine Revanche nach einer Niederlage durch einen Lucky Punch:</p>
<p><span id="more-71"></span></p>
<p>Eine Antwort auf Fragen wie die in der Titelzeile, gibt <a title="@miabernstein auf twitter" href="http://twitter.com/miabernstein" target="_blank">Mia Bernstein</a> in den vierzehn Kurzgeschichten ihres Erstlingswerkes <strong>Erdbeerflecken</strong> beinahe beiläufig in unerwarteten Momenten. Kurzgeschichten die tatsächlich keine sind, weil sie auf verschiedenen Ebenen zu einer Reise durch die wundersame Welt der Protagonistin miteinander verwoben sind.</p>
<div id="attachment_75" class="wp-caption aligncenter" style="width: 214px"><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/11/erdbeerflecken1.jpg"><img class="size-medium wp-image-75" title="Erdbeerflecken" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/11/erdbeerflecken1.jpg?w=204&#038;h=300" alt="Mia Bernstein - Erdbeerflecken" width="204" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Erdbeerflecken von Mia Bernstein</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Die <strong>Illustrationen</strong> von <a title="Michaela von Aichberger auf Twitter" href="http://twitter.com/Frauenfuss" target="_blank">Michaela von Aichberger</a> spiegeln auf entspannte Art und Weise den Gegensatz aus minimalistischen Einwortsätzen in der einfachen Linienführung und den scheinbar spielerisch fließenden Gedankenströmen in der schwungvollen Formfülle wider.</p>
<p>Das Rot schmückt nicht nur die charmant-prägnanten Zeichnungen – es zieht sich mit symbolträchtigem Schwarz und Weiß (Kapitelüberschriften: „Rote Wand“ – „Lilien. Weiß“ – „Kaffee. Schwarz“), wie der sprichwörtliche Faden durch die teils süß, teils bitter, meist bittersüß servierte Mischung aus in Worte gegossenen Ideen, Ahnungen und Emotionen, die auch, aber längst nicht nur, von Liebe handeln. Kaum ein Satz, der sich nicht in Stein meißeln ließe und einen Augenblick später so wirkte, als stünde er schon immer dort.</p>
<p>Aus Erfahrung im Schreiben wissenschaftlicher Texte, weiß ich: erst mit der Zeit gewinnt ein Text an Tiefe. In Mia Bernsteins Fall heißt die Zeit Lebenserfahrung und sie komprimiert sie in Sätzen wie:</p>
<blockquote><p>„Geschichte wird nicht neu geschrieben, nur das Werkzeug ändert sich.“</p></blockquote>
<p>Art und Erzählstil ihrer Geschichten schüren den Verdacht, dass sie über einen sehr langen Zeitraum hinweg entstanden sind. Glücklicherweise hat das Lektorat diese kleinen Hinweise nicht glatt gebügelt. So hätte etwa ein aufmerksamer aber unerfahrener Lektor eine Änderung der Kapitelüberschrift „Rote Wand“ in „Wand. Rot.“ durchgesetzt. Auch ein Wechsel der Erzählweise von der ersten in die dritte Person nimmt dem Leser nicht die Ahnung eines autobiografischen Bezugs. Es scheint als wolle die Autorin die Spuren auf mannigfaltige Weise verwischen. So ist der Leser herausgefordert, Reihenfolgen zu erschließen, Zusammenhänge zu vermuten, zu erspüren – ein Schachspiel auf dem Spielfeld der Autoren-Seele&#8230;</p>
<p>Einen soften Einstieg gönnt uns Mia Bernstein nicht:</p>
<blockquote><p><em>„Ich fuhr mit dem Zug, es war Nacht, kalt,</em></p>
<p><em>und ich suchte die Tür. Die Zugtür. Die</em></p>
<p><em>zum Leben hatte ich verpasst, aber das</em></p>
<p><em>wusste ich schon.“</em></p></blockquote>
<p>Die Geschichte nimmt urplötzlich Fahrt auf. Es ist eine wilde, zutiefst emotionale Fahrt, bei der ich mehr als einmal aussteigen möchte und dann doch wie angewurzelt auf meinem Platz bleibe. All das Analysieren der Zeit- und Handlungssprünge, all das innerliche Fragen nach der Intention – es verblasst im Angesicht der unbändigen Ergriffenheit, der untrüglichen Präzision mit der ihre verbalisierten Gedanken immer wieder direkt ins Zentrum meines Fühlens finden. Einmal prasseln ihre Worte staccatoartig auf mich ein und ich möchte mich am liebsten hinter einer schützenden Wand verstecken, dann wieder umfließen sie mich in honigartiger Viskosität, die keinen inneren Widerspruch duldet.</p>
<p>Lange habe ich überlegt, ob und wie ich die Inhalte angemessen skizzieren soll. Wie soll das gelingen, wo beinahe jeder einzelne Satz des Zitierens würdig ist? Ansätze finden sich in den ersten <strong>Rezensionen im Netz</strong>:</p>
<p><a title="wortfeiler" href="http://wortfeiler.blogspot.com/2009/11/mein-buchtipp-erdbeerflecken-von-mia.html" target="_blank">Buchtipp von Wortfeilchen Barbara Piontek</a></p>
<p>(Danke Barbara, dass Du mir einige Worte heute Nacht direkt von meinem Laptop gestohlen zu haben scheinst. Ich habe neue gefunden.)</p>
<p><a title="Sec's Notizen" href="http://secsnotizen.wordpress.com/2009/11/03/erdbeerflecken-auf-meiner-seele/" target="_blank">Sec&#8217;s Notizen: Erdbeerflecken auf meiner Seele</a></p>
<p>(„Erdbeerflecken ist kein Buch, das man analysieren, sezieren, wiegen und vermessen sollte. Dieses Buch muss man erfühlen. Dann hinterlässt es Erdbeerflecken auf der Seele.“ &#8211; In diesen drei Sätzen steckt alles, was man vor dem Lesen wissen muss.)</p>
<p>Erdbeerflecken bewegt. Es ist ein Buch, das mich auf eine Weise berührt, die ich kaum jemals einem realen Menschen zugestanden habe. Es ist eine Geschichte voller Leid und Trauer – nicht nur um Menschen – aber auch voller Kampfgeist und Hoffnung. Es ist vor allem eine Geschichte, die gelesen werden will:</p>
<p><a onclick="return mugicPopWin(this,event);" oncontextmenu="mugicRightClick(this);" title="Erdbeerflecken bei @wimbauer" href="http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3980959953/?seller=AMCBGJX8EFX78" target="_blank">Erdbeerflecken bei Wimbauer_Buchversand (hier wird zügig ausgeliefert)</a></p>
<p><a onclick="return mugicPopWin(this,event);" oncontextmenu="mugicRightClick(this);" title="Erdbeerflecken auf amazon.de" href="http://www.amazon.de/Erdbeerflecken-Mia-Bernstein/dp/3980959953/ref=dp_return_2?ie=UTF8&amp;n=299956&amp;s=books" target="_blank">Erdbeerflecken auf Amazon</a></p>
<p>(Oder Ihr bestellt es bei dem Buch-Dealer Eurer Wahl – <strong>Verlag:</strong> Klare Texte + Bilder; <strong>ISBN-10:</strong> 3980959953; <strong>ISBN-13:</strong> 978-3980959957 – und schwärmt ihm bei Eurem nächsten Einkauf vor, wie sehr er mit einem Extra-Stapel dieses Meisterwerkes sein Weihnachtsgeschäft ankurbeln könnte.)</p>
<p>Die Musik für „Erdbeerflecken – der Film“ bewegte sich zwischen Green Day und Carly Simon. In der Schlusseinstellung des Films müsste Mia Bernstein im klirrend kalten Winter am Strand sitzen, barfuss, dick verhüllt, den Kragen hoch, die Mütze tief ins Gesicht gezogen, die brennende Spitze einer Zigarre gerade noch erkennbar und mit ihren Zehen die Antwort auf die Titelfrage in den feinen Sand schreiben…</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tweettroy.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tweettroy.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tweettroy.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tweettroy.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tweettroy.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tweettroy.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tweettroy.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tweettroy.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tweettroy.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tweettroy.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tweettroy.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tweettroy.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tweettroy.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tweettroy.wordpress.com/71/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=71&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Fitness_Oli</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/11/erdbeerflecken1.jpg?w=204" medium="image">
			<media:title type="html">Erdbeerflecken</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Twitter-Listen</title>
		<link>http://tweettroy.wordpress.com/2009/11/02/twitter-listen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[leichte kost]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter-Listen]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Schubladen-Vorlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter-Listen: Sinnvolle Organisationshilfe, unerwünschte Schubladen-Vorlage oder Schwanzvergleich 2.0?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=64&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Twitterst Du noch oder listest Du schon?</h1>
<p>Die neue <strong>Listenfunktion auf Twitter</strong> erhitzt die Gemüter. Die Befürworter sehen sie u.a. als Organisationshilfe. Mit Hilfe der Listen – die vielleicht glücklicher als Gruppen bezeichnet worden wären, weil Listen für manche eine negative Konnotation haben – können die verfolgten Twitterer nach bestimmten gemeinsamen Merkmalen zusammengefasst werden. So können z.B. Listen für Arbeitskollegen, für Verwandte, für persönlich Bekannte oder nach Region, nach Geschlecht, nach Beruf, Hobby, etc. angelegt werden. Kreative Grafiker, die durch Wortakrobatik und Einfallsreichtum auffallen, finden Kategorien, die ihren ausgeübten Beruf nicht vergessen lassen: <a title="@formschub" href="http://twitter.com/formschub" target="_blank">@formschub</a></p>
<p>Die Gegner bemängeln zum einen das <strong>Schubladendenken</strong>, das dem Erstellen einer Liste zugrunde liegt und zum anderen, dass die Listen nur eine weitere Möglichkeit des (meine werten Leserinnen mögen mir verzeihen) <strong>Schwanzvergleiches 2.0</strong> darstellen. Erste Tweets verkünden bereits: „Hach, jetzt bin ich schon in 345.867 Listen – ihr seid ja alle verrückt.“ (Subtext: „Ich bin ja sooo beliebt.“).</p>
<p><span id="more-64"></span></p>
<p>Nach dem Urinstrument – halt, das schreibe ich doch lieber so: nach dem Ur-Instrument des Twitter-Schwanzvergleiches, der <strong>Follower-Anzahl</strong> und dem etwas subtileren Instrument der <strong>Fav-Sterne</strong> nun also die <strong>Listen</strong>. Schnell wird sich herauskristallisieren, dass wahre Schwanzgröße (ich ahne schon, welche Leser, bzw. Anklicker &amp; Nichtleser durch Google-Suche mir diese Passage einbringen wird) nicht allein daran bemessen wird, in wie vielen Listen man vertreten ist, sondern auch darin, wie viele Follower eine von mir erstellte Liste generiert; denn auch das ist möglich: Jeder kann der Liste eines anderen (sofern sie als public bzw. öffentlich gewählt wird) folgen. Aus der Sicht des einzelnen Twitterers können nun also nicht nur Follower für das eigene Geschreibsel (Tweets) gewonnen werden, sondern auch für eine von mir zusammengestellte Gruppierung von Schreiberlingen. (Nebenbei: <em>Ein Twitter-Account macht einen nicht automatisch zum Schriftsteller</em>).</p>
<p>Ein Problem was sich früher oder später bei dem Folgen von Listen anderer Leute ergeben dürfte ist die mehr oder weniger große <strong>Schnittmenge</strong>. D.H. die 30-Personen-Liste „Meine Lieblinge“ von Twitterer X beinhaltet vielleicht 10 Leute denen ich noch nicht folge und 10 weitere, die sich auch in der 50-Personen-Liste von Twitterer Y finden. Abonniere ich also die Listen von X und Y und wollte sie auch regelmäßig lesen, dann würden mir die Tweets einiger Twitterer dreimal begegnen: in meiner eigenen Timeline, in der Liste von X und in der Liste von Y. Ob das dann den Vorteil des Sortierens nach gemeinsamen Merkmalen aufwiegt, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.</p>
<p>Das alles klingt vielleicht zunächst etwas kompliziert, wird aber in wenigen Wochen für die etablierten Twitterer zum Alltag gehören, genauso wie das Faven irgendwann vor einigen Monaten seinen Siegeszug angetreten hat. Mittlerweile hat sich die Bedeutung der gelben Sterne einem größeren Benutzerkreis erschlossen. (<a title="JoSilbersteins Sterne" href="http://favstar.fm/users/JoSilberstein" target="_blank">favstar.fm</a>, favotter, favrd, etc.)</p>
<p><strong>Erfahrene Twitterer</strong> haben ausreichend Zeit, sich an jede weitere (z.T. durchaus sinnvolle) Funktion zu gewöhnen und sie verfügen über einen relativ großen Kreis an Kontakten im Twitter-Netzwerk, um sich bestimmte Details erklären zu lassen. Für einen <strong>Neuzugang verliert Twitter mit jeder neuen Funktion</strong> etwas von seinem ursprünglichen Charme: Account eröffnen, los-twittern, der Rest ergibt sich dann recht schnell.</p>
<p>Das schnelle <strong>Wachstum von Twitter</strong> ist untrennbar auch mit seiner <strong>Einfachheit</strong> verknüpft. Wer in den letzten Monaten die Kommentare zu Facebook auf Twitter gelesen hat, versteht was ich meine: vielen ist durch die unüberschaubare Funktionsvielfalt der Spaß an der Sache so sehr verleidet, dass Facebook-Accounts Spinnweben ansetzen oder gelöscht werden. Fairerweise will ich nicht unerwähnt lassen, dass sich auch auf Twitter ungenutzte Accounts in größerer Zahl finden lassen. Meine Prognose: je mehr Funktionen die Übersichtlichkeit erschweren, umso langsamer wird Twitter weiter wachsen und wichtiger noch: umso größer wird die Zahl der „toten“ Accounts.</p>
<p>Zurück zu den <strong>Twitter-Listen</strong>. Meine Meinung zurzeit ist folgende: Ich möchte alle, denen ich folge, auch lesen. Ein Grund, warum ich mittlerweile nur noch die Tweets von knapp hundert Twitterern lese. Habe ich mal eine Weile keine Zeit, möchte ich auch nicht gezielt bestimmte nachlesen: alle oder keinen. Für mich ist eine Sortierung in Listen also nicht sinnvoll, weil sie es für mich <strong>eher unübersichtlicher als übersichtlicher gestalten</strong>. Dann müsste ich noch mehr Tabs geöffnet halten, die ich zudem alle regelmäßig per Hand aktualisieren müsste (F5 oder „neu laden) solange Twitter die sinnvolle Funktion der automatischen Aktualisierung in der Web-Ansicht nicht einführt. Alternative wäre einer der Twitter-Clients, die auch eine Gruppenfunktion anbieten, wie z.B. Tweetdeck. Ich persönlich habe die Firefox-App Echofon (ehemals Twitterfox) installiert. Hier habe ich die Möglichkeit der Gruppenbildung nicht – für meine Zwecke brauche ich sie ja auch nicht.</p>
<p>Nachdem ich mich (nur für mich) gegen die Notwendigkeit von Listen ausgesprochen habe, stellt sich vielleicht die Frage, warum ich dann doch welche angelegt habe. Das ist leicht erklärt: Ich habe zwei Listen. Die eine beinhaltet nur ein Mitglied, kann streng genommen also gar nicht als Liste gelten und ist mit &#8222;Meine Nummer Eins&#8220; betitelt. Die andere heißt <strong>&#8222;Teil meines Lebens&#8220;</strong> Darin sind alle meine Followings (bis auf Zweitaccounts und favstar) enthalten – nicht, weil ich die Tweets jetzt über diese Liste lesen will – das mache ich auch weiterhin über Echofon als Ganzes, also die komplette Timeline. Der Grund dafür, alle meine Followings in eine Liste zu packen, ist ein anderer: Es ist eine <strong>Botschaft</strong>. Sie soll allen meinen Followings (also den Leuten, deren Tweets ich abonniert habe/lese) deutlich machen, dass sie einen wichtigen Stellenwert für mich haben. Für jeden Tweet, den ich lese, gebe ich einen kleinen Teil meiner Lebenszeit. Meine <strong>Lebenszeit</strong> ist das wertvollste, was ich überhaupt geben kann. Wer meine Timeline mit seinen 140-Zeichen-Botschaften bereichert, ist also auch ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Wäre es mir nicht wichtig, wüsste ich meine Lebenszeit anders einzusetzen.</p>
<p>Schon lange beteilige ich mich nicht mehr am so genannten Follow-Friday (das Thema wäre ebenso wie das Faven – also Sterne für gelungene, unterhaltsame, witzige oder informative Tweets verteilen – einen eigenen Blogartikel wert). Grundsätzlich kann ich aus meiner subjektiven Sicht jeden empfehlen, dem ich selbst folge.</p>
<p>Fazit: Ich glaube, dass wesentlich mehr Listen angelegt werden, als dann tatsächlich zum Lesen der Tweets auch genutzt werden. Wird die <strong>Liste</strong> aber gar nicht gelesen, <strong>erfüllt</strong> sie <strong>andere Zwecke</strong>. Z.B. (natürlich gehört in einen Blogpost über Listen auch eine Liste, die ich hiermit liebevoll &#8222;Listen-Liste&#8220; taufen möchte):</p>
<ol>
<li>Ich habe      Dich auf einer meiner Listen, nimm Du mich doch auf eine Deiner Listen,      dann habe ich eine höhere Zahl im Counter bei „listed“ und das macht mich      wichtiger. (kurz: Schwanzvergleich 2.0).</li>
<li>Ich folge      einer Deiner Listen – folge Du doch auch einer meiner Listen. Dadurch      haben meine Listen mehr Follower. Das macht mich wichtiger. (kurz:      Schwanzvergleich 2.0)</li>
<li>Ich habe      Dich in die Gruppe „Schnuckipüppis“ sortiert – ich mag Dich. – Magst Du      mich denn auch? (Ob man anhand der Tweets und eventuell DMs einer Person      auf Twitter wirklich von gegenseitigem Mögen sprechen kann? – Wieder ein eigenständiges      Thema für einen &#8211; bestimmt sehr interessanten &#8211; Blogartikel.)</li>
<li>Ich bin      kreativ und nutze das mir an die Hand gegebene Instrument auf unerwartete      Weise. (z.B. <a title="@schlenzalot auf Twitter" href="http://twitter.com/schlenzalot" target="_blank">@schlenzalot</a> , <a title="@formschub auf twitter" href="http://twitter.com/formschub" target="_blank">@formschub</a> )</li>
<li>Ich habe      mehr Listen als Du Follower – noch Fragen? (Ihr wisst schon: SV 2.0)</li>
</ol>
<p>Punkt 3 klingt beim ersten Lesen nicht so positiv, ist aber der Punkt, dem ich am ehesten etwas abgewinnen kann. Wer Twitter geschäftlich nutzt, wird als Label oder Schublade eben nicht Schnuckipüppis sondern PR-Profi, Social-Media-Expert etc. verwenden. Auch darin ist eine Botschaft verpackt: Für mich bist Du ein Könner in Sachen PR. (Vielleicht findest Du mich ja auch in irgendetwas gut und magst das in einer Listenzugehörigkeit zum Ausdruck bringen). Natürlich muss dieser zweite Teil der Botschaft nicht Bestandteil des Gedankenganges sein. Für mich selbst behaupte ich das (selbstverständlich! <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) auch: Meine Komplett-Liste &#8222;Teil meines Lebens&#8220; soll keine Ausgleichsbestrebung bewirken. Es soll einfach sagen: <strong>Mir gefällt, was Du schreibst</strong>, wie Du (hier auf Twitter erkennbar) denkst, wie aufmerksam Du manche meiner Tweets wahrgenommen hast, wie lieb Du auf etwas reagiert hast, etc. <strong>Nicht mehr – aber auch nicht weniger</strong>.</p>
<p>Falls Euch noch was einfällt, was ich in meiner Betrachtung dieser neuen Funktion übersehen habe – Vorteile ebenso wie Nachteile – freue ich mich über einen Kommentar. Sollte der Kommentar nicht sofort freigeschaltet werden liegt das daran, dass ich nicht hauptberuflich blogge oder twittere.</p>
<p>P.S. Etwas Gutes hat dieser Listen-Kram auf jeden Fall: Auf meiner Profilseite steht jetzt in dem Listen-Balken unter meinem Profilbild: &#8222;That’s you!&#8220; (endlich sagt mir mal jemand wer ich bin) Schön, dass Twitter <a title="Mein langer Weg zu mir selbst..." href="http://twitter.com/fitness_oli/status/5145329806" target="_blank">meine Selbstfindung</a> auf so wunderbare Weise unterstützt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tweettroy.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tweettroy.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tweettroy.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tweettroy.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tweettroy.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tweettroy.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tweettroy.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tweettroy.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tweettroy.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tweettroy.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tweettroy.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tweettroy.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tweettroy.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tweettroy.wordpress.com/64/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=64&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Neue Twitter-Werbung: innovativ und ausbaufähig?</title>
		<link>http://tweettroy.wordpress.com/2009/06/03/neue-twitter-werbung/</link>
		<comments>http://tweettroy.wordpress.com/2009/06/03/neue-twitter-werbung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 12:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gemischte küche]]></category>
		<category><![CDATA[leichte kost]]></category>
		<category><![CDATA[Testimonial]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was habe ich mit Luca Toni und dem FC Bayern zu tun? Gerade nutze ich die bei mir arbeitstechnisch meist weniger effektive Mittagszeit, um einen Blogartikel über Experten und Pseudoexperten zu schreiben, da stolpere ich über etwas, das meine Schreibpläne ändert: Unter normalen Umständen würde mir eine solche Meldung gar nicht auffallen, aber vor ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=51&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="color:#000000;">Was habe ich mit Luca Toni und dem FC Bayern zu tun?</span></h1>
<p>Gerade nutze ich die bei mir arbeitstechnisch meist weniger effektive Mittagszeit, um einen Blogartikel über Experten und Pseudoexperten zu schreiben, da stolpere ich über etwas, das meine Schreibpläne ändert:</p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/06/twitter_advertising.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-54" title="Twitter-Werbung als Banner" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/06/twitter_advertising.png?w=199&#038;h=365" alt="Twitter-Werbung als Banner" width="199" height="365" /></a></p>
<p>Unter normalen Umständen würde mir eine solche Meldung gar nicht auffallen, aber vor ein paar Tagen habe ich <a title="Twitter-meint-dazu-Banner auf zeitong.de" href="http://www.zeitong.de/news/fulda/d/da/2009/05/28/marcello-lippi-hat-den-angreifer-luca-toni-vom-fc-bayern-muenchen-in-das-italienische-aufgebot-fuer/" target="_blank">hier</a> einen tweet von mir in <strong>merkwürdigem Kontext</strong> gefunden:<span id="more-51"></span></p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/06/twitter_advertising_auf_zeitong.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-55" title="Twitter-meint-dazu-Banner auf zeitong.de" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/06/twitter_advertising_auf_zeitong.jpg?w=600&#038;h=346" alt="Twitter-meint-dazu-Banner auf zeitong.de" width="600" height="346" /></a></p>
<p>Bringe ich beides zusammen, erschließt sich allmählich die Intention der neuen Vermarktungsidee: Ähnlich wie ein Adsense-Banner soll es wohl künftig ein Twitter-Banner geben, in dem sich Twitter-Nutzer positiv über bestimmte Produkte oder Dienstleistungen äußern.</p>
<p>Grundsätzlich finde ich die Idee ja genial &#8211; so können <a title="Testimonial, Fürsprache - Wikipedia-Eintrag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Testimonial" target="_blank">Testimonials</a> zeitnah und <strong>automatisch generiert</strong> werden. Zur Zeit befindet sich das Twitter-Advertising-Projekt wohl noch in der Testphase. Es ist auf Nutzer des Firefox-Plugins „Power-Twitter“ beschränkt. Im vorliegenden Beispiel ist auch kaum vorstellbar dass der Seitenbetreiber von <a title="Nachrichtenportal zeitong.de" href="http://www.zeitong.de/" target="_blank">zeitong.de</a> etwas für die Einblendungen zahlt.</p>
<p>Das wirft die Frage auf, <strong>wer überhaupt dafür zahlen soll</strong>. Vergleicht man es mit den Adwords-Anzeigen die in den Adsense-Bannern dargestellt werden, dann müsste ja der zitierte Twitter-Nutzer zahlen. Das ist beim „Twitter-meint-dazu-Banner“ wohl kaum sinnvoll. Bleibt also die Variante, dass der zahlende Kunde derjenige ist, der sein Produkt oder seine Dienstleistung durch die Fürsprache der Twitter-Gemeinschaft bewerben möchte.</p>
<p>Immerhin bin ich nicht gefragt worden, ob ich mit der <strong>Veröffentlichung meines Tweets im Werbekontext </strong>einverstanden bin. Auch in den Twitter-AGB (<a title="Twitter Nutzungsbedingungen" href="http://twitter.com/tos" target="_blank">Terms of Service</a>) finde ich dazu keine eindeutige Aussage. Es ist erlaubt und sogar erwünscht, die eigenen Tweets mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Plugins auf anderen Websites, z.B. dem eigenen Blog, Myspace, Facebook, etc. zu veröffentlichen. Bedeutet das im Umkehrschluss aber, dass jeder meine Tweets in einem werbenden Zusammenhang ungefragt benutzen darf?</p>
<p>Trotz dieser Bedenken, könnte diese Art der Werbung ein tragfähiges Geschäftsmodell für die Twitter-Betreiber sein. Im Marketing gibt es kaum eine stärkere Kraft als die <strong>Mund-zu-Mund-Propaganda</strong>. Diese wirkt meiner Erfahrung nach am besten, wenn sie ungefragt und unbezahlt erfolgt.</p>
<p>An der <strong>Relevanz</strong> der im Twitter-Advertising-Banner zitierten Tweets muss wohl auch noch gearbeitet werden. Das dürfte sicher auch eine der größten Herausforderungen sein: automatisch <strong>relevante und positive Tweets</strong> zur Bewerbung des angebotenen Produkts oder der angebotenen Dienstleistung aus dem kontinuierlichen Strom an Tweets herauszufiltern. Denn schließlich nützt es dem Werbetreibenden wenig, wenn zwar das Keyword enthalten ist – z.B. „Vitaldrink XY“, aber der zugehörige Text lautet: „Habe gerade den neuen Vitaldrink XY probiert &#8211; der schmeckt einfach grauenvoll.“</p>
<p>Natürlich habe ich mich auch gefragt, was mein Tweet mit Fußball im Allgemeinen und <strong>Marcello Lippi, Luca Toni, dem FC Bayern München</strong> oder dem Confederations-Cup im Besonderen zu tun hat. Die Lösung findet sich weiter unten auf der Seite:</p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/06/twitter-advertising-basketball.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-56" title="Twitter-Advertising-Basketball" src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/06/twitter-advertising-basketball.png?w=493&#038;h=97" alt="Twitter-Advertising-Basketball" width="493" height="97" /></a></p>
<p>Auf meiner „<a title="Über den Fitness_Oli" href="http://tweettroy.wordpress.com/hier-kocht/" target="_self">hier kocht</a>“ – Seite schreibe ich über meine Tätigkeit als <strong>Mentaltrainer bei einem Basketball-Bundesligisten</strong>. Das ist die einzige Verbindung, die ich zwischen meinem Tweet und der Seite, auf der er zitiert wird, herstellen kann. Das würde bedeuten, dass nicht nur der Inhalt des Tweets ausgelesen wird, sondern auch der verlinkte Inhalt. Grundsätzlich beeindruckend – nur wie soll sich hier der <strong>positive und relevante</strong> Kontext <strong>automatisch</strong> finden lassen?</p>
<p>Wäre es Dir Recht, wenn Deine Tweets ungefragt in solchen Werbebannern als positive Fürsprache für ein Produkt oder eine Dienstleistung genutzt würden, um die <strong>Twitter-Nutzung weiterhin kostenlos</strong> zu ermöglichen?</p>
<p>P.S. Den Pseudoexperten-Artikel gibt’s dann später irgendwann. Jetzt geh&#8217; ich erst mal &#8216;ne Runde radeln.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tweettroy.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tweettroy.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tweettroy.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tweettroy.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tweettroy.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tweettroy.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tweettroy.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tweettroy.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tweettroy.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tweettroy.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tweettroy.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tweettroy.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tweettroy.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tweettroy.wordpress.com/51/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=51&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Fitness_Oli</media:title>
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			<media:title type="html">Twitter-Werbung als Banner</media:title>
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			<media:title type="html">Twitter-meint-dazu-Banner auf zeitong.de</media:title>
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			<media:title type="html">Twitter-Advertising-Basketball</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Elefantenbiss&#8230;</title>
		<link>http://tweettroy.wordpress.com/2009/05/27/elefantenbiss/</link>
		<comments>http://tweettroy.wordpress.com/2009/05/27/elefantenbiss/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 08:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[leichte kost]]></category>
		<category><![CDATA[Elefant]]></category>
		<category><![CDATA[Mücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Bist Du schon mal von einem Elefanten gebissen worden? Es sind die kleinen Dinge, die einen aus der Haut fahren lassen!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=37&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 style="text-align:center;"><span style="color:#000000;">Bist Du schon mal von einem Elefanten gebissen worden?</span></h1>
<p><span style="color:#cc0000;"><br />
</span></p>
<p><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/05/vom-elefanten-gebissen.jpg"></a><a href="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/05/vom-elefanten-gebissen1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-41" title="Aus einer Mücke einen Elefanten machen..." src="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/05/vom-elefanten-gebissen1.png?w=542&#038;h=420" alt="Aus einer Mücke einen Elefanten machen..." width="542" height="420" /></a></p>
<h2 style="text-align:center;">Es sind die kleinen Dinge, die einen aus der Haut fahren lassen!</h2>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tweettroy.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tweettroy.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tweettroy.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tweettroy.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tweettroy.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tweettroy.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tweettroy.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tweettroy.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tweettroy.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tweettroy.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tweettroy.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tweettroy.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tweettroy.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tweettroy.wordpress.com/37/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=37&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Fitness_Oli</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://tweettroy.files.wordpress.com/2009/05/vom-elefanten-gebissen1.png" medium="image">
			<media:title type="html">Aus einer Mücke einen Elefanten machen...</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wozu bist Du berufen?</title>
		<link>http://tweettroy.wordpress.com/2009/05/27/erfinder/</link>
		<comments>http://tweettroy.wordpress.com/2009/05/27/erfinder/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 23:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[hauptgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Umsetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Erfinder Ein Erfinder ist bei einer neuen Idee wie elektrisiert. Bei der Ausarbeitung und Weiterentwicklung dieser Idee vergisst er Raum und Zeit. Und obwohl er seine Idee am liebsten sofort jemandem mitteilen möchte, weil sie so toll ist, hat doch auch jeder Erfinder eine leicht paranoide Ader – schließlich könnte ihm ja jemand seine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=21&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 style="text-align:center;"><span style="color:#000000;">Der Erfinder</span></h1>
<p>Ein Erfinder ist bei einer neuen Idee wie elektrisiert. Bei der Ausarbeitung und Weiterentwicklung dieser Idee vergisst er Raum und Zeit. Und obwohl er seine Idee am liebsten sofort jemandem mitteilen möchte, weil sie so toll ist, hat doch auch jeder Erfinder eine leicht paranoide Ader – <span id="more-21"></span>schließlich könnte ihm ja jemand seine Super-Idee stehlen. Deshalb erblicken viele seiner Erfindungen auch nicht das Licht der Umsetzung in die reale Welt. Den meisten Erfindern fehlt der entsprechende Geschäftssinn, um aus den teilweise kommerziell sehr viel versprechenden Ideen auch Kapital zu schlagen.</p>
<p>Steht bei einer neuen Idee oder Erfindung erst einmal das Grundgerüst, erlahmt beim Erfinder zusehends der Enthusiasmus, um die Idee bis ins Detail umzusetzen bzw. die Erfindung zu realisieren. Das liegt vielleicht zumindest zum Teil auch daran, dass der Erfinder nur einen kleinen Anstoß benötigt, um die nächste geniale Idee zu haben, bei der die Entwicklung des Grundgerüstes wieder viel mehr Energie und Begeisterung erzeugt, als das Weiterverfolgen in die kleinsten Details bei einer „alten“ Idee. Deshalb wirkt der Erfinder von außen betrachtet möglicherweise etwas wechselhaft und unbeständig. Dabei ist der Erfinder in einer Sache hundertprozentig beständig: er entwickelt beständig neue, zum Teil wirklich großartige, Ideen.</p>
<p>Ein Schlag in die Magengrube eines jeden Erfinders ist es, wenn er eine seiner Ideen oder Erfindungen entweder so oder ähnlich irgendwo bereits realisiert sieht, oder wenn sie deutlich später – nachdem sie bei ihm praktisch marktfähig in der Schublade verstaubte – von jemand anders erfolgreich umgesetzt wurde, der offenbar die gleiche Idee hatte, es aber verstand, sie geschäftstüchtig zu realisieren.</p>
<p>Das Beste was einem reinen Erfinder passieren kann, ist die Symbiose mit einem richtigen Geschäftsmann, bzw. einer Gruppe von Geschäftsleuten, die seinen, zugegeben oftmals genialen Ideen, Leben einhauchen. Diese Verbindung wird in der Praxis aber zum einen durch das permanent latent vorhandene Misstrauen seitens des Erfinders gegenüber geeigneten Geschäftsleuten erschwert, zum anderen durch das meist mangelhafte Verständnis besagter Geschäftsleute für das manchmal etwas chaotische Seelenleben des Erfinders.</p>
<p>Viele Erfinder neigen zur Perfektion, was so manche geniale Idee im Sande verlaufen lässt. Denn wenn nicht alles perfekt ist, hält der Erfinder den Zeitpunkt noch nicht für gekommen, seine Erfindung der staunenden Öffentlichkeit zu präsentieren. Je näher der Erfinder mit seiner Idee aber diesem perfekten Entwicklungsstadium kommt, umso mehr von dem Anfangs-Schwung, von der Begeisterung über das Neue und der elektrisierenden Schöpfer-Energie sind bereits verpufft. Entsprechend langsam und mit häufigen Pausen schreitet die Weiterentwicklung voran.</p>
<p>Im Idealfall ist der Erfinder also in ein System eingebettet, in dem ihm seine Ideen und Erfindungen rechtzeitig von Menschen aus der Hand genommen werden, die die Detail-Arbeit zu ihren Stärken zählen und – von meist wieder anderen Menschen – in ein(e) geschäfts- und marktfähige(s) Produkt/Dienstleistung überführt werden.</p>
<p>Diese gesamte Beschreibung des Erfinders schreibe ich ohne inne zu halten in gefühlten 30 Sekunden. Woran das liegt? Ich schreibe über jemanden, den ich sehr gut kenne – über mich! Ich bin ein Erfinder – so lange ich denken kann. Es steckt mir wohl im Blut.</p>
<p>Was bist Du im tiefsten Innern Deines Herzens? Schau’ nicht auf Deine Visitenkarte – das kannst Du nur fühlen. Welche Aktivität lässt Dich die Zeit vergessen und Dich mit dem Augenblick verschmelzen?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tweettroy.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tweettroy.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tweettroy.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tweettroy.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tweettroy.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tweettroy.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tweettroy.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tweettroy.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tweettroy.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tweettroy.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tweettroy.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tweettroy.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tweettroy.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tweettroy.wordpress.com/21/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=21&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Fitness_Oli</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Nur der Denkende erlebt sein Leben&#8230;</title>
		<link>http://tweettroy.wordpress.com/2009/05/23/nur-der-denkende/</link>
		<comments>http://tweettroy.wordpress.com/2009/05/23/nur-der-denkende/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 May 2009 11:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gemischte küche]]></category>
		<category><![CDATA[ausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[oberflächlich]]></category>
		<category><![CDATA[tiefgründig]]></category>
		<category><![CDATA[wesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;an Gedankenlosen zieht es vorbei.&#8220; ~Marie von Ebner-Eschenbach~ So vieles wurde schon gedacht, gesagt, geschrieben. Hier folgt nun der Rest: ein oberflächlicher Ausgleich meines tiefgründigen Wesens. Wer den roten Faden findet, darf ihn behalten.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tweettroy.wordpress.com&amp;blog=7868288&amp;post=1&amp;subd=tweettroy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;an Gedankenlosen zieht es vorbei.&#8220; ~Marie von Ebner-Eschenbach~</p>
<p>So vieles wurde schon gedacht, gesagt, geschrieben. Hier folgt nun der Rest: ein oberflächlicher Ausgleich meines tiefgründigen Wesens.</p>
<p>Wer den roten Faden findet, darf ihn behalten.</p>
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